Dexcom entwickelt innovative Technologien im Bereich kontinuierlicher Glukosemessung und unterstützt Menschen mit Diabetes dabei, ihren Alltag selbstbestimmter zu gestalten. Am neuen Standort in Mainz realisierte coneon eine moderne Arbeitsumgebung, die flexible Arbeitsweisen, die Markenidentität von Dexcom und die besonderen architektonischen Qualitäten des Gebäudes zusammenführt.
Rotterdamer Platz 10,
55120 Mainz
2.000 qm
3 Etagen
Leistungen
Think. Design. Build.
~ 250 Mitarbeitende
~ 110 Arbeitsplätze
Zu Beginn des Projekts stand die Frage im Mittelpunkt, wie die zukünftige Arbeitsumgebung die Anforderungen von Dexcom bestmöglich unterstützen kann. Dafür war es entscheidend zu verstehen, wie die Teams zusammenarbeiten, welche Ziele verfolgt werden und was die Menschen im Arbeitsalltag wirklich brauchen.
Auf dieser Grundlage entwickelte coneon ein Konzept, das die Unternehmenskultur von Dexcom widerspiegelt und zugleich Raum für Wachstum, Austausch und konzentriertes Arbeiten schafft.
Innenarchitektur, Ausbau und Einrichtung wurden dabei von Anfang an gemeinsam betrachtet. So konnten gestalterische, funktionale und technische Entscheidungen aufeinander abgestimmt werden. Das Ergebnis ist eine Arbeitswelt, die nicht nur gestalterisch überzeugt, sondern vor allem im täglichen Betrieb funktioniert.
Mit dem Umzug in das neue Office verfolgte Dexcom das Ziel, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die das weitere Wachstum des Unternehmens unterstützt und zugleich die Innovationskraft sowie die Positionierung als moderner und attraktiver Arbeitgeber stärkt.
Die neuen Räumlichkeiten sollten Mitarbeitenden im Arbeitsalltag einen echten Mehrwert bieten: durch passende Rahmenbedingungen für konzentriertes Arbeiten, durch flexible Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und durch Orte, die Begegnung, teamübergreifenden Austausch und Unternehmenskultur fördern.
Das neue Bürogebäude Timber Peak, in dem sich die Arbeitswelt von Dexcom befindet, bildet mit seiner nachhaltigen, hybriden Architektur aus Holz und Beton den gestalterischen Rahmen für das Projekt. Die DGNB Gold Auszeichnung unterstreicht dabei den hohen Anspruch des Gebäudes an Qualität, Ressourcenschonung und Zukunftsfähigkeit. Eine großzügige Glasfassade sorgt für viel Tageslicht und eröffnet einen weitläufigen Blick über den Mainzer Hafen und den Rhein. Diese architektonischen Qualitäten sollten im Interior Design bewusst aufgenommen und gestalterisch unterstützt werden.
Gleichzeitig galt es, die Anforderungen von Dexcom an eine moderne Arbeitswelt zu berücksichtigen. Das Unternehmen setzt auf ein Desksharing-Konzept und verfügt über klar definierte Unternehmenswerte sowie eine starke Markenidentität. Als gestalterische Leitplanken dienten dabei die Corporate-Identity-Farben Grün als Primärfarbe und Purple als Sekundärfarbe, um die starke Markenidentität von Dexcom in den Raum zu übersetzen.
Aus der Verbindung von Architektur, Unternehmenskultur und Arbeitsweise entstand ein Designkonzept, das innerhalb der Arbeitswelt bewusst zwei unterschiedliche Atmosphären schafft.
Durch die atmosphärische Gestaltung entsteht eine Arbeitsumgebung, die die Marke erlebbar macht, ohne sie plakativ in den Vordergrund zu stellen.
Für die allgemeinen Büroflächen und Meetingräume wurde ein offenes, freundliches und einladendes Gestaltungskonzept entwickelt. In den Arbeitsbereichen sorgt ein heller beigefarbener Teppichboden in Kombination mit cashmerefarbenen Möbeln für eine ruhige und harmonische Grundstimmung.
Grüne Akzente wurden gezielt über Pflanzen, Stoffe, akustische Wandelemente und ausgewählte Wandflächen integriert. So entsteht eine subtile Verbindung zur Markenidentität von Dexcom, ohne die Arbeitsbereiche visuell zu überladen.
Bewusst wurde auf rein weiße Schrank- und Tischoberflächen verzichtet. Stattdessen kamen wärmere Farbtöne zum Einsatz, die ein angenehmes Raumgefühl erzeugen und zugleich Blendungen bei starker Sonneneinstrahlung reduzieren.
In den Meetingräumen setzen dunkelgrüne Teppichflächen zusätzliche Akzente und schaffen eine klare Differenzierung zu den offenen Arbeitsbereichen. Neben klassischen Besprechungsräumen mit Konferenztischen und festgelegten Sitzordnungen entstanden auf jedem Geschoss großzügige Kollaborationsflächen.
Durch ihre flexible Möblierung können diese Bereiche unterschiedliche Nutzungsszenarien abbilden: von konzentrierter Projektarbeit über agile Teammeetings bis hin zu kreativen Workshops.
Die neue Arbeitsumgebung ermöglicht es den Mitarbeitenden, schnell zwischen Fokusarbeit und Zusammenarbeit zu wechseln. Kleine Besprechungsräume bieten Raum für konzentriertes Arbeiten oder Gespräche unter vier Augen, während größere Meeting- und Kollaborationsflächen die Abstimmung im Team und bereichsübergreifende Zusammenarbeit unterstützen.
Das Desksharing-Konzept wurde so entwickelt, dass es die aktuelle Arbeitsweise unterstützt und zugleich zukünftiges Wachstum mitdenkt. Die Flächen bleiben langfristig flexibel nutzbar und können auf veränderte Anforderungen reagieren.
Die Nebenflächen wie Teeküchen und der zentrale Breakroom wurden bewusst anders gestaltet als die Arbeitsbereiche. Ziel war es, den Mitarbeitenden einen spürbaren Szenenwechsel zu ermöglichen und Orte zu schaffen, die Kommunikation, Austausch und soziale Interaktion fördern.
Die kontrastreiche Gestaltung unterstützt zugleich den mentalen Wechsel vom Arbeitsmodus in die Pause. Dunkle Lilatöne an den Wänden, dunkelgrüne Akustikelemente, hochwertige Designböden in Stein- und Holzoptik sowie schwarze Möbel erzeugen eine warme, wohnliche und fast restaurantähnliche Atmosphäre.
Gemeinsam mit dem Ausblick auf den Rhein entstehen besondere Aufenthaltsbereiche, die den Mitarbeitenden im Arbeitsalltag einen echten Mehrwert bieten. So stärken sie neben der Erholung auch das Miteinander im Arbeitsalltag. Sie schaffen Raum für informelle Begegnungen, kurze Gespräche und gemeinsame Erlebnisse und tragen damit dazu bei, Kommunikation und Unternehmenskultur zu fördern.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Konzepts war die Integration der Unternehmenswerte in die räumliche Gestaltung. An verschiedenen Touchpoints entlang der täglichen Wege der Mitarbeitenden wurden Wandflächen geschaffen, die die Werte und Kultur von Dexcom sichtbar machen und die Identifikation mit dem Unternehmen stärken.
Darüber hinaus wurden sechs ausgewählte Wandflächen für individuelle Kunstkonzepte vorgesehen. Sie verbinden regionale Bezüge mit markentypischen Motiven und schaffen eine authentische Verbindung zwischen Unternehmensidentität, Standort und Arbeitsumgebung.
Mit dem neuen Standort verfügt Dexcom über eine Arbeitswelt, die die Bedürfnisse der Mitarbeitenden, die Unternehmenskultur und die Markenwerte gleichermaßen berücksichtigt.
Das Konzept unterstützt unterschiedliche Arbeitsweisen, fördert Zusammenarbeit und Begegnung und schafft zugleich attraktive Rückzugs- und Erholungsbereiche.
Durch die hohe Flexibilität der Flächen ist die Arbeitsumgebung langfristig anpassungsfähig und zukunftssicher geplant.
So entstand eine moderne Arbeitswelt, die Architektur, Marke und Arbeitsweise verbindet und Dexcom im Alltag als attraktiven Arbeitgeber erlebbar macht.
Einblicke der neu gestalteten Fläche von Dexcom im Bewegtbild.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Projekts machte die enge und kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen dem Planungsteam von Dexcom, coneon und einer externen Projektsteuerung aus.
Durch regelmäßige Abstimmungen konnten Entscheidungen schnell getroffen und Kommunikationswege kurzgehalten werden. So ließen sich Planungsprozesse effizient steuern, Herausforderungen zeitnah lösen und das Projekt zielgerichtet umsetzen. Diese Zusammenarbeit bildete damit die Grundlage für einen reibungslosen Projektverlauf.
Wir bedanken uns herzlich bei Dexcom und allen an dem Projekt Beteiligten für die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
General Manager
Head of Design
M. Eng. Architektur
Head of Operations
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