Finanzspritze für die Feuerwehr

Firmen „Biogreen“ und „Coneon“ übergaben 3.000 Euro an Förderverein.

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BAD ENDBACH. Beheimatet sind die Firmen „ Biogreen“ und „Coneon“ beide im Lahn­Dill-Kreis. Und doch haben sich die jeweiligen Geschäftsführer Alfred Brusius und Mike Burk zusammengetan, um an den Förderverein der Feuerwehr Bad Endbach-Mitte eine Spende in Höhe von 3.000 Euro zu übergeben.

„Die Arbeit der Feuerwehr liegt uns am Herzen. Daher haben wir uns für diese Spende entschieden. Die Feuerwehr benötigt – auch in herausfordernden Zeiten – unsere volle Unterstützung“, so Mike Burk. Denn die Arbeit könne nicht genug wertgeschätzt werden, „daher ist es uns wichtig, dass wir die Wehr und deren Arbeit tatkräftig unterstützen“.

 

Alfred Brusius verdeutlicht: „Die Feuerwehr kann eben bei einem Notfall nicht im Bett bleiben – egal, ob es Corona gibt oder nicht: Ihr müsst rausfahren.“ Doch warum eine Spende in Bad Endbach, wo sich das Unternehmen „Biogreen“ doch in Oberweidbach befindet? Ich spende auch dort. Aber Mein Haus steht in Günterod“, erläutert Brusius. „Da ist es mir einfach wichtiger, lokal vor Ort zu spenden, als beispielsweise an die Seenotrettung in Bremen“, erläutert er und kündigte bereits eine weitere Spende an, „da müssen wir dann mal schauen, wo Not am Mann ist“. Denn: „Unseren beiden Firmen geht es gut, wir hatten jeweils ein gutes Jahr, das kann man nicht von allen Branchen sagen, wenn wir beispielsweise an Hotels oder die Gastronomie denken. Da war es uns wichtig, etwas in die Gesellschaft zurückzugeben.“  „Biogreen“ hat sich dem „City Gardening“ verschrieben, vertreibt beispielsweise Hochbeete, Bewässerungsprodukte oder auch Gewächshäuser. „Coneon“ mit Sitz in Herborn spürt den aktuellen Office-Trends nach und versteht sich als Partner, wenn es um den ganzheitlichen Ausbau und die Gestaltung von Arbeitswelten geht.

Wehrführer René Neumann betont, dass man für jede Spende dankbar sei, „daher können wir nur danke sagen“. Die Gemeinde investiere sehr gut in die Feuerwehr, „doch nicht immer ist für alles Geld da. Dank solcher Spenden können wir diese Anschaffungen dann dennoch tätigen“.

Wofür die Spende der beiden Unternehmen verwendet werde, wolle man noch abstimmen. Zwischen den Jahren sei es für die Wehr relativ ruhig gewesen: Zwar gab es einen Verkehrsunfall, aber durch das Feuerwerksverbot habe es zumindest an Silvester keine Einsätze gegeben, „da konnten wir mal mit unseren Familien feiern“, so Neumann. Bürgermeister Julian Schweitzer (SPD) betonte, dass die Spende schon „weit mehr als nur ein Tropfen auf den heißen Stein“ sei, „damit kann man schon einiges anschaffen, das hilft uns sehr weiter“.

 

Oberhessische Presse, 20.01.2021

Artikel und Foto von Andreas Schmidt